Claudia Schlottmann wirbt für achtspurige Autobahn 3 (RP Hilden vom 28.8.2019)

In einem Artikel in der Rheinischen Post vom 28.8.2019 spricht sich Frau Schlottman für den Ausbau der A3 aus:

https://rp-online.de/nrw/staedte/hilden/autobahn-3-landtagsabgeordnete-schlottmann-fuer-achtspurigen-ausbau_aid-45390991

Zum Artikel in der Rheinische Post Hilden vom 28.8.2019
„Claudia Schlottmann wirbt für achtspurige Autobahn 3“

Während die Bürgermeister der Anrainerstädte Langenfeld, Leichlingen, Hilden und Solingen sich dafür einsetzen, dass es nicht zu dem flächenfressenden Ausbau der A3 kommt wie er zur Zeit noch im Bundesverkehrswegeplan steht, fällt ihnen unsere Landtagsabgeordnete in den Rücken und wirbt für den geplanten großzügigen Ausbau. Hat sie im Gegensatz zu vielen – auch in der CDU – die Zeichen der Zeit nicht erkannt? Alle reden von der notwendigen Verkehrswende, wozu auch die möglichst weitgehende Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schiene gehört. Wie soll das gelingen, wenn man dem Straßenverkehr den roten Teppich in Form von noch mehr Fahrspuren ausrollt?
Wie der Bundesverkehrsminister hält sie auch nichts von einem Tempolimit, obwohl sich eigentlich auch bis zu ihr herumgesprochen haben müsste, dass bei geringerer Geschwindigkeit nicht nur weniger CO2 ausgestoßen wird, sondern auch weniger Lärm emittiert wird, weniger schwere (tödliche) Unfälle geschehen und ein besserer Verkehrsfluss erzeugt wird. Fast alle Länder auf dieser Erde haben das eingesehen, nicht so Deutschland dank seiner Auto- und Straßenbau-Lobbyisten. Zu denen man ab heute leider auch Frau Schlottmann zählen muss.
Unsere Kinder und Enkel gehen auf die Straße, um gegen ein „weiter so“ in der Klimapolitik zu protestieren und unsere Landtagsabgeordnete plädiert dafür, große Flächen unseres CO2 absorbierenden Grüngürtels für noch mehr Schadstoffe produzierenden Straßenverkehr zu opfern.
Frau Schlottmann sagen Sie bitte, dass Sie das so nicht gemeint haben und schließen Sie sich der Forderung – auch Ihres Parteifreundes Bürgermeister Schneider – an, eine Kapazitätserweiterung der A3 durch temporäre Nutzung der Standspuren zu erzielen und nicht durch Zerstörung des Grüngürtels und Naherholungsgebietes der Menschen, die Sie im Landtag vertreten!
Karl Wilhelm Bergfeld