Autobahn GmbH verweigert die temporäre Seitenstreifenfreigabe
Auf unsere Nachfrage nach dem Stand der Planung für die von den Anrainerstädten, dem Kreis Mettmann und der IHK geforderten Einrichtung einer temporären Seitenstreifenfreigabe (TSF) zur Kapazitätserweiterung der A3 wurde uns mitgeteilt, dass man die TSF nicht weiter verfolge und am geplanten achtspurigen Ausbau festhalte. Gemäß der positiv ausgefallenen Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2022 hätte die TSF bereits im Jahre 2029 in Betrieb gehen und eine erhebliche Kapazitätserweiterung bieten können, wenn die Autobahn GmbH unmittelbar mit der Planung begonnen hätte.
Wir haben daraufhin das Bundesverkehrsministerium angeschrieben und nochmals auf die Vorzüge der TSF gegenüber dem achtspurigen Ausbau in ökonomischer und ökologischer Hinsicht hingewiesen:
Schreiben an das Bundesverkehrsministerium vom 4.7.2026
Das Schreiben haben wir in Kopie an das Landesverkehrsministerium, die Bürgermeister der Anrainerstädte, die Indutrie- und Handelskammern und die Presse gesandt.
Artikel in der Rheinischen Post vom 6.7.2026
Inzwischen haben sich die Anrainerstädte, der Kreis Mettmann sowie die Bergische IHK und die IHK Düsseldorf unserem Protest gegen die Entscheidung der Autobahn GmbH die temporäre Seitenstreifenfreigabe nicht weiter zu verfolgen angeschlossen:
Brief der Anrainerstädte, Kreis und IHK vom 6.8.2026 an den Bundesverkehrsminister
Rheinische Post vom 8.8.2026: „Städte und IHK fordern Freigabe des Seitenstreifens auf der A3“
WDR Lokalzeit Bergisches Land vom 7.8.2026